Methodik

Die Methode hinter dem Programm

Strukturiertes Mentoring basiert auf klaren Prinzipien. Hier erklären wir, wie Blenvarox Gespräche, Reflexion und Umsetzung miteinander verbindet.

Rahmen

Das Blenvarox-Rahmenmodell

Jedes Gespräch im Programm folgt einem Rahmen, der Offenheit und Struktur gleichzeitig ermöglicht. Wir nennen es den Dreiklang: Rückblick, Gegenwart, Ausblick.

Nicht jedes Gespräch durchläuft alle drei Phasen gleich intensiv. Aber der Rahmen sorgt dafür, dass kein Gespräch ohne Richtung endet.

Rückblick
Gegenwart
Ausblick
Prinzipien

Sechs Grundsätze der Gesprächsführung

I

Fragen vor Antworten

Mentoren formulieren zunächst klärende Fragen, bevor sie eigene Erfahrungen einbringen. Verständnis geht vor Ratschlag.

II

Konkret statt abstrakt

Jedes Gespräch endet mit mindestens einem konkreten nächsten Schritt. Keine offenen Enden, keine vagen Absichten.

III

Vertraulichkeit als Fundament

Was besprochen wird, bleibt im Gespräch. Diese Grundlage ermöglicht Offenheit, die in formellen Kontexten selten möglich ist.

IV

Eigene Erfahrung transparent machen

Wenn Mentoren aus eigener Erfahrung sprechen, kennzeichnen sie das als solche. Keine verallgemeinerten Ratschläge ohne Kontext.

V

Regelmäßigkeit über Intensität

Häufige, kürzere Gespräche wirken nachhaltiger als seltene, intensive Sitzungen. Das Programm ist entsprechend getaktet.

VI

Fortschritt sichtbar machen

Zu Beginn und am Ende jeder Phase dokumentieren beide Seiten, was sich verändert hat. Entwicklung braucht Spiegel.

Mentoren-Qualifikation

Wie Mentoren ausgebildet werden

Mentoren-Ausbildung in kleiner Gruppe

Bewerbung und Eignungsgespräch

Interessierte Mentoren durchlaufen ein strukturiertes Gespräch, in dem Reflexionsfähigkeit und Kommunikationsqualität bewertet werden.

Methodisches Onboarding

Ein zweitägiges Onboarding vermittelt das Blenvarox-Rahmenmodell, Gesprächsführungstechniken und den Umgang mit schwierigen Situationen.

Supervision und Austausch

Aktive Mentoren treffen sich quartalsweise zur kollegialen Supervision. Fälle werden anonymisiert besprochen, Methoden weiterentwickelt.

Jährliche Evaluierung

Einmal im Jahr werten wir gemeinsam aus, was gut funktioniert hat und was verbessert werden kann – auf beiden Seiten.

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