Strukturiertes Mentoring basiert auf klaren Prinzipien. Hier erklären wir, wie Blenvarox Gespräche, Reflexion und Umsetzung miteinander verbindet.
Jedes Gespräch im Programm folgt einem Rahmen, der Offenheit und Struktur gleichzeitig ermöglicht. Wir nennen es den Dreiklang: Rückblick, Gegenwart, Ausblick.
Nicht jedes Gespräch durchläuft alle drei Phasen gleich intensiv. Aber der Rahmen sorgt dafür, dass kein Gespräch ohne Richtung endet.
Mentoren formulieren zunächst klärende Fragen, bevor sie eigene Erfahrungen einbringen. Verständnis geht vor Ratschlag.
Jedes Gespräch endet mit mindestens einem konkreten nächsten Schritt. Keine offenen Enden, keine vagen Absichten.
Was besprochen wird, bleibt im Gespräch. Diese Grundlage ermöglicht Offenheit, die in formellen Kontexten selten möglich ist.
Wenn Mentoren aus eigener Erfahrung sprechen, kennzeichnen sie das als solche. Keine verallgemeinerten Ratschläge ohne Kontext.
Häufige, kürzere Gespräche wirken nachhaltiger als seltene, intensive Sitzungen. Das Programm ist entsprechend getaktet.
Zu Beginn und am Ende jeder Phase dokumentieren beide Seiten, was sich verändert hat. Entwicklung braucht Spiegel.
Interessierte Mentoren durchlaufen ein strukturiertes Gespräch, in dem Reflexionsfähigkeit und Kommunikationsqualität bewertet werden.
Ein zweitägiges Onboarding vermittelt das Blenvarox-Rahmenmodell, Gesprächsführungstechniken und den Umgang mit schwierigen Situationen.
Aktive Mentoren treffen sich quartalsweise zur kollegialen Supervision. Fälle werden anonymisiert besprochen, Methoden weiterentwickelt.
Einmal im Jahr werten wir gemeinsam aus, was gut funktioniert hat und was verbessert werden kann – auf beiden Seiten.